Alfons Gabsch Colibri

Das Hortenmodell "Colibri" von Alfons Gabsch

Bei dem hier vorgestellten Modell handelt es sich um ein reines Versuchsmodell. Man kann die veränderten Eigenschaften eines Flugmodelles nur vergleichen ,wenn man immer den gleichen Grundriss und das gleiche Gewicht zu Grunde legt. Der Colibri ist ein reiner Nurflügel mit glockenförmiger Auftriebsverteilung. Zur Stabilität und zum Steuern sind keine vertikalen Flächen (Winglet's ) erforderlich. Ich habe mit diesem Grundmodell die Ergebnisse des Rechenprogramms Laschka, neue Profile, Ruderanordnung und Ausschläge und deren Wirkung überprüft. Ferner wurden Hakenposition für den Hochstart und die Anordnung des E- Motors untersucht.

Der Colibri 8' ist ausgelegt als E- Motorsegler. Als Antrieb genügt ein Speed 600 mit 7 Zellen 1000 mA/h als Druckantrieb mit einem 8x4,5 L Prop. Der Strom beträgt im Stand 18 Ampere, das Steigen 3 m/s eff. Der Colibri wird über 4 Klappen gesteuert. Aussen am Flügel befinden sich kombinierte Quer- Höhenruder. Innen am Flügel Wölbklappen. Diese Klappen wirken wie Höhen und Tiefenruder. Um das negatieve Gieren, welches beim Einleiten einer Kurve trotz stark differenzierter Querruder durch Aufnicken entsteht zu eliminieren, werden die inneren Klappen nach unten ausgeschlagen. Dieser Anteil sowie alle Ruderausschläge werden vorher berechnet. Das Modell wird mit einem Gummikatapult aus der Hand gestartet. Mit einem 1000 mA/h Accu sind 3 Steigflüge a 1 min möglich. Ohne Thermik sind 12 bis 14 min Flugzeit drin. Der Colibri ist hochstartfähig, propellern am Seil tritt nicht auf wenn der Hochstarthaken 1 cm vor dem Schwerpunkt angebracht ist.

Spezielle Daten zum Bau eines Colibri finden Sie in der Bauanleitung für Horten Nurflügel auf dieser Homepage.Bauanleitung


Technische Daten
Spannweite:
Tiefe Trapez
Wurzeltiefe
Endtiefe:
Pfeilung Nase:
Gewicht E-Version:
2200mm
240mm
290 mm
70mm
21Grad
1700g

Colibri